Von den Heubädern gibt es zahlreiche Geschichten.
Lassen wir Fakten sprechen:

In wissenschaftlichen Arbeiten wird auf die positive, 8 bis 10 Monate anhaltende Wirkung, der Serie von 7-9 Heilbädern bei Arthrose, Ischias, Rheuma, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, seelischen und körperlichen Erschöpfungszuständen hingewiesen.

Bereits vor 150 Jahren kamen Gäste aus Nah und Fern nach Völs, um die „Sommerfrische“ zu genießen und sich kurieren zu lassen. Damals war das Bad im Heu kein Zuckerschlecken, sondern körperlich sehr anstrengend: Die kräftigen Gärungsprozesse führten zu erheblichen Temperaturerhöhungen. Heute ist das Heubad viel sanfter.

Je höher die Almen liegen, desto artenreicher ist die Flora der Wiesen. Das Dolomitenheu ist als besonders „fett“ bekannt, was mit den Dolomit-Böden zu tun hat. Blattpflanzen wie Frauenmantel, Edelraute, Arnika, Speik, Quecke, Lolch und Schwingel charakterisieren das Dolomitenheu. Diese enthalten im Wesentlichen ätherische Öle, Cumaringlykoside und Gerbstoffe. Sie fördern die Durchblutung und beeinflussen die inneren Organe über Reflexzonen an der Körperoberfläche.