Erst 1953 wurde die damals noch ungeteerte Straße von Bozen freigegeben, die 1957 nach Seis verlängert wurde. Noch 1960 sind nur 40 Ankünfte im Winter und 1200 im Sommer anreisende Gäste für den gesamten Ort dokumentiert – eine wahrhaft überschaubare Zahl. 1962 wurde das Haupthaus umgebaut und bot nun – einfache – Unterkunft für größere Gästezahlen. Doch war der Badebetrieb, der ja nur über eine kurze Zeitspanne etwa von Juli bis September angeboten wurde, überwiegend von Einheimischen frequentiert. 1974 wurde die zum Hof gehörende Scheune abgerissen und an ihre Stelle eine Dependance mit den zeitgemäßen Erwartungen entsprechenden Komfortzimmer, einer Badeabteilung und Sauna errichtet.